Mein Leben mit Fibromyalgie

Vor kurzem habe ich – nach jahrelanger Odyssee – die Diagnose Fibromyalgie Syndrom (FMS) erhalten. FMS ist eine chronische Schmerzkrankheit, die Schmerzen im gesamten Körper und andere Symptome wie Schlafstörungen und schnelle Erschöpfung mit sich bringen kann.

 

Da die Ursachen dieser Krankheit noch unbekannt sind, können sie auch nicht behandelt werden. Lediglich die Symptome können ggf. durch unterschiedliche Therapien abgemildert werden. Oder wie die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) es formuliert: „Eine Therapie mit Aussicht auf Heilung oder grundlegender Linderung der Symptome ist bislang nicht möglich.“

 

Das klingt für mich erstmal ziemlich deprimierend. Die diagnostizierende Ärztin war der Meinung, es sei eine positive Diagnose, weil der Körper durch FMS keinen Schaden nimmt. Trotzdem schränkt diese Krankheit mich im Alltag extrem ein und das empfinde ich nicht grade als besonders positiv. Für Außenstehende mag es ‚positiv‘ oder ’nicht so schlimm‘ aussehen, für die Betroffenen sieht das allerdings anders aus.

 

FMS nimmt Einfluss auf alles im Leben und verändert es früher oder später nachhaltig. Die Einschränkungen sind teilweise so immens, dass Arbeit, Hobbys und selbst einfachsten Alltagsaufgaben nicht mehr nachgegangen werden kann. Oder nur mit starken Schmerzen. Dass es keine richtige Behandlung und gewiss keine Heilung gibt, macht Angst und Sorge. Vor morgen, nächster Woche und dem Rest des Lebens.

 

Zur Zeit befinde ich mich also in einer Phase, in der ich diese Diagnose noch nicht akzeptiert habe (wenn es sowas überhaupt gibt). Ich weiß noch nicht, welchem Rat ich folgen und welchem Arzt oder Therapeuten ich glauben soll. Die einen glauben nicht an die Krankheit bzw. nehmen sie nicht ernst, die anderen bieten widersprüchliche Infos und Tipps. Da es vermutlich vielen Betroffenen und deren Angehörigen ähnlich geht, möchte ich meine Ideen und Erfahrungen hier mit Euch teilen.

 

Auch wenn die Diagnose FMS erstmal nicht sehr viel Hoffnung schenkt, gebe ich nicht auf und werde mich nach und nach durch diverse Therapie- und Selbsthilfe- Möglichkeiten durchtesten. Ich will einen Weg finden, mein Leben mit chronischen Schmerzen und ständiger Erschöpfung nicht nur erträglicher, sondern auch erfreulicher gestalten. Und ich will Betroffenen dabei helfen, dasselbe zu tun.

 

Ich hoffe, Du findest hier Inspiration und Mut, die passenden Dinge für Dich und Deinen Lebensweg zu finden!

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